Gesund werden mit Ingwertee

Das Wetter ist nasskalt und ein Schnupfen ist im Anmarsch. Wer jetzt nicht gleich zu Tabletten & Co. greifen möchte, kann sich mit Kräutertees selbst behelfen. Besonders gut ist Ingwertee für die Gesundheit.

Das Gewächs Ingwer, das auch Imber, Ingber, Ingwerwurzel oder Immerwurzel genannt wird, wächst bis zu über einem Meter hoch und hat lange, schmale Blätter. Ingwer gehört zur Familie der Ingwergewächse und blüht gelb-rot. Die Pflanze Ingwer bildet keine Hauptwurzel. Sie legt ihre Wurzeln als “Adventivwurzeln” an, was ihr das knollenförmige, ungleichmäßige Aussehen verleiht.

Tee aus Ingwer riecht sehr aromatisch und wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Der Geschmack ist allerdings sehr scharf und würzig – und hier scheiden sich die Geister im persönlichen Geschmacksempfinden die Menschen. Doch viele lieben Ingwertee und finden das Aroma als geschmackliche Bereicherung. Und auch als gesundheitliche Bereicherung, denn durch die Bestandteile aus Öl, neutrales Harz, Harzsäuren und Gingerol (scharfe aromatische Substanz) ist Ingwertee im asiatischen seit mehr als 3000 Jahren ein wertvolles Gewürz und Heilmittel. Denn die Ingwerwurzel ist eine richtig kleine Pharmaziefabrik. Die Scharfstoffe Gingerol sowie Shoagol, ätherische Öle und Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Eisen machen Ingwer so gesund. Und Ingwertee für die Gesundheit heizt richtig ein – er erwärmt eisige Glieder und kann eine drohende Erkältung durch eine bessere Durchblutung abwehren. Ingwertee hilft sogar bei Erbrechen und Übelkeit, bei Reisekrankheiten und auch nach Operationen. Die Medizin hat die positive Wirkung von Ingwertee auf Magen und Darm bestätigt.

Ingwertee wird traditionell aus Stücken der Wurzel mit kochend heißem Wasser überbrüht. Alternativ kann fertiger Tee gekauft werden. Lecker und bekömmlich ist die Ingwerwurzel auch in Kombinationen mit weiteren Kräutern – wie der Ingwer-Rotbusch-Tee. Etwas Honig hinein und ein wenig Milchschaum – sehr lecker! Weitere positive Eigenschaften von Ingwer sind das Ankurbeln der Gallensaftproduktion und eine bessere Fettverdauung.

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