Heuschnupfen und was dagegen getan werden kann

Es gibt vier Arten von Heuschnupfen. Zum einen den Frühjahrs-Heuschnupfen, der durch Pollen von Bäumen, wie Birke, Erle oder Hasel ausgelöst wird. Des Weiteren den Sommer-Heuschnupfen, welcher durch verschiedene Gräserpollen entsteht. Der Herbst-Heuschnupfen, herbeigeführt durch Kräutersporen, wie Beifuß oder Schimmelpilzsporen. Und als Letztes den Ganzjahres-Heuschnupfen, hervorgerufen durch Hausstaubmilben und Schimmelpilze. Egal von welcher Art, angenehm ist der Heuschnupfen grundsätzlich nicht. Glücklicherweise gibt es heutzutage schon einige Maßnahmen, die Allergiker ergreifen können, um die Symptome abzuschwächen.

Symptome von Heuschnupfen und Maßnahmen für Pollenallergiker

Meist kommt es zu heftigen und häufigen Niesattacken, Rötungen, Juckreiz und Brennen der Augen (Bindehautentzündung), sowie einer verstopften Nase bedingt durch geschwollene Schleimhäute. Unter Umständen können Asthma-Anfälle auftreten. Mithilfe eines Pollenflugkalenders ist es möglich festzustellen, wann die allergieauslösenden Pollen unterwegs sind.

Als Maßnahmen für Allergiker gelten folgende: Nach einem Aufenthalt im Freien sollte die Kleidung abends gewechselt und die Haare gewaschen werden. Die Kleidung am besten nicht im Freien trocknen. Der ideale Zeitpunkt zum Lüften der Wohnung ist am frühen Morgen, am späten Abend oder nach einem Regenschauer, da nach dem Regen der Pollenflug unterbrochen ist. Das Fenster nachts beim Schlafen geschlossen halten. Mit ein wenig Selbstdisziplin kann unter Einhaltung der Grundregeln eine erhebliche Linderung der Beschwerden eintreten.

Heuschnupfenmedikamente (Nasenspray oder Augentropfen) unterdrücken die Symptome nur kurzzeitig. Die einzige Möglichkeit, um eine dauerhafte Heilung zu erreichen, ist die Sensibilisierung. Über einen längeren Zeitraum (evtl. mehrere Jahre) wird eine geringe Menge des Allergens unter die Haut gespritzt. Die Dosis wird bei jeder Sitzung etwas erhöht, sodass sich der Betroffene an den Stoff gewöhnen kann. Ziel ist es, dass der Körper den Stoff irgendwann nicht mehr als Gefahr einstuft und bekämpft.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.