Heuschnupfen

Man schätzt, dass derzeit circa 15 bis 25 Prozent der Bevölkerung in Deutschland unter Heuschnupfen leiden. Die Tendenz zeigt, dass die Betroffenen immer mehr werden. Unter Heuschnupfen versteht man die allergische Reaktion auf Pollenflug. Betroffene Personen leiden häufig unter Niesattacken, laufender Nase oder geschwollener, tränender und aufgequollener Augen.

Unterschiedliche Pollenflugzeiten

Fast das ganze Jahr über fliegen Pollen der unterschiedlichsten Bäume, Blumen und Gräser durch die Gegend. Nur in den Monaten November und Dezember sind Pollenflug-Geplagte von Ihren Leiden erlöst und können ohne Angst vor die Türe gehen. Aber auch im Januar und Februar bleiben viele, die Heuschnupfen haben, verschont, denn hier blühen nur Erle und Hasel. Doch ab März bis Ende Juli fängt dann die Hochzeit des Pollenfluges an. In dieser Zeit müssen Heuschnupfen-Patienten alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen treffen, damit das Leben in dieser Zeit so angenehm wie möglich verläuft.

Wie bekämpft man Heuschnupfen wirksam?

Je nach dem jeweiligen Härtegrad der Allergie reicht es für einige Betroffene, mit einfachen Mittelchen wie zum Beispiel einem Allergie-Spray gegen die Auswirkungen von Heuschnupfen vorzugehen. Wer jedoch sehr von den Folgen gezeichnet ist, sollte mit einem Arzt über eine Hyposensibilisierung sprechen. Darunter versteht man eine spezifische Immuntherapie, bei der der Patient über einen längeren Zeitraum (in der Regel drei Jahre lang) eine Lösung unter die Haut gespritzt bekommt, die in konzentrierter Form eine Lösung des jeweils ausschlaggebenden Blütenstaubes beinhaltet. Um sich so gegen den Heuschnupfen zu schützen, muss der Patient allerdings den Auslöser kennen und es muss möglich sein, diesen Stoff als Lösung zu bekommen.

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