Das Frühjahr nähert sich mit großen Schritten und auch die Zeit des Pollenfluges hat wieder begonnen. Inzwischen mehren sich die Fälle von Menschen die mit Migräne auf bestimmte Arten von Pollenflug reagieren.
In den meisten Fällen scheint es so zu sein, dass die Migräne ein Symptom der Pollenallergie ist. Aus diesem Grund ist es möglich, dass die Pollenallergie selbst noch gar nicht aufgefallen ist und der betroffene Patient deshalb seine Kopfschmerzen undefiniert für Wetterfühligkeit oder Stresskopfschmerz hält.
Da in diesen Fällen die allgemein bekannten Allergiesymptome fehlen, wie zum Beispiel brennende Augen oder eine laufende Nase wird den Menschen die darunter leiden der Zusammenhang zwischen Migräne und Pollenflug nicht offensichtlich. Gräser, Sträucher und Bäume blühen nicht alle zur gleichen Zeit. Wenn Menschen nur auf bestimmte Pollen reagieren, so reduzieren sich die darauf begründeten Migräneattacken, genau auf die Zeit der Blüte.
Gibt es nun Hinweise, die darauf hindeuten könnten, dass man Pollenflug bedingte Migräne hat, so hat man die Möglichkeit, sich in Tageszeitungen über die Pollenflugvorhersage zu informieren und danach eine Auflistung zu machen, an welchen Migränetagen welche Pollen geflogen sind. Lässt sich daraus ein Zusammenhang herleiten sollte man ohne zu zögern seinen Arzt aufsuchen und die Ergebnisse aus den Aufzeichnungen mit ihm besprechen. Mehr Informationen zum Thema Migräne finden Sie auch “hier“.
Als erste Maßnahme bei einem Verdacht auf Pollenallergie sollte man versuchen, sich von Pollenflug möglichst fern zu halten. In geschlossenen Räumen bleiben und Fenster schließen. Vor dem zu Bett gehen Haare waschen, damit darin festgesetzte Pollen nicht in die Bettwäsche geraten können wodurch man sich immer wieder erneut der Belastung aussetzen würde.