Pollen

Die Verteilung von Pollen wird meist über den Wind geregelt. Das männliche Erbgut der Pflanzen wird gewöhnlich von Tieren transportiert. Wenn ihnen diese dann zu schwer werden, lassen sie sie einfach fallen und der Wind sorgt dafür, dass sie weiter fliegen. Dieser treibt die Pollen bis zu 200 km voran, in ganz besonderen Fällen wurden auch schon 400 km nachgewiesen.

Allergien

Die am meisten verbreitete Allergie gegen Pollen wird gemeinhin als Heuschnupfen bezeichnet, der einen Großteil der Bevölkerung zwischen den Monaten März bis Oktober quält. Vor allem in den Sommermonaten, wenn die meisten Pflanzen blühen, sorgen Pollen dafür, dass man immer wieder Menschen mit triefender Nase, niesend oder mit tränenden Augen sieht.

Die häufigsten Auslöser der Allergie gegen Pollen

Vor allem die so genannten Frühblüher wie zum Beispiel Erle, Hasel, Birke oder gewisse Gräser sind die häufigsten Auslöser für eine Pollenallergie. Um sich ein wenig darauf einstellen zu können, gibt es den so genannten Pollen-Flugkalender, der zeigt, wann welche Gräser und Bäume blühen und in welcher Intensität mit herumfliegenden Pollen gerechnet werden muss. Beachten sollten Betroffene vor allem aber auch, dass diese Flugzeiten je nach Region variieren können.

Lösungen für Allergiker

Eine ultimative Lösung für Pollen-Geschädigte gibt es leider nicht. Jeder muss für sich selbst entscheiden, was er dagegen tun möchte. Oftmals reicht es schon, wenn man die Fenster und Türen mit einem Pollenschutz versieht und mit einem Luftfilter die wichtigen Räume wie zum Beispiel das Schlafzimmer ausstattet. Bei wem durch diese Maßnahmen aber keine Besserung eintritt, sollte sich von einem Allergologen über eine Hyposensibilisierung beraten lassen. In vielen Fällen ist das der letzte Ausweg, der jedoch meist sehr wirkungsvoll ist.

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