Die Pollenallergie ist die Allergie, unter der die meisten Menschen weltweit leiden. Man schätzt, dass mehrere Millionen jede Saison unter einer enormen Einschränkung ihrer Lebensqualität leiden, wenn die Pollenflugzeit wieder begonnen hat. Die Tendenz ist auch bei der Pollenallergie steigend.
Was genau löst eine Pollenallergie aus?
Jede Pflanze, die samentragend ist, produziert im Reproduktionszyklus Pollen, die sie im Laufe der Zeit abstößt. Damit diese eine Pollenallergie auslösen, müssen sie in hoher Anzahl in der Luft vorkommen, eine hervorragende Qualität aufweisen, von Wind, Wasser oder von Tieren verbreitet werden und sie müssen spezifische Antigene für Hypersensitivität enthalten.
Die meisten Pflanzen, die in schillernden Farben blühen und einen starken Duft verbreiten, lösen keine Pollenallergie aus, da ihre Pollen relativ schwer sind. Wenn Insekten oder andere Tiere versuchen, diese Pollen abzutransportieren und sie aufgrund des Gewichtes herunterfallen, kann der Wind sie nicht auffangen, sondern sie fallen auf den Boden und bleiben dort liegen. Somit geht also für jemanden, der eine Pollenallergie hat, keine Gefahr mehr von diesem Blütenstaub aus. Nur Pollen mit einem Durchmesser von 15 bis 50 Mikron werden vom Wind getragen und sind somit die Auslöser der weitverbreiteten Pollenallergie.
Was hilft gegen eine Allergie?
Was man gegen eine bereits bestehende Allergie machen kann und sollte, hängt ganz von der Intensität der Symptome ab. Viele, die nur leichte Symptome zu verzeichnen haben, decken sich in der Zeit mit Taschentüchern und einem leichten Nasenspray ein, während andere, die erheblich unter einer geschmälerten Lebensqualität leiden, sich für den ärztlichen Weg entscheiden. Hier werden dem Allergiker über einen langen Zeitraum hinweg die Auslöser der Allergie in konzentrierter Form gespritzt, um eine Sensibilisierung des Körpers zu erreichen.